März 2019

Smartphone und die S-Bahn

Tom saß in der S-Bahn und führte innerlich eine Statistik. Die Statistik über die Nutzung von Smartphones und Tablets. Besonders kritisch betrachtete er die Leute, die die ganze Fahrt aus dem Fenster guckten anstatt auf ihr Handy. Sehr suspekt, diese Menschen. In der Statistik waren sie Außenseiter. Wenn sie wüssten, was sie alles verpassen, dachte er. Whatsapp Meldungen, Facebook-Einträge, Nachrichten. Stopp. Das mit den Nachrichten war nur geraten. Tom fragte sich, ob er eine Anti-Smartphonenutzungsbewegung gründen sollte. Nach längerem intensiven Nachdenken kam er zu dem Schluß, dass die Zeit noch nicht reif dafür war. Ein Pling ließ ihn aufschrecken und er schaute auf sein Smartphone.

Softskill – was ist das?

Softskill. Dieses Wort wollte Tom genauer kennenlernen. In der Computerwoche stand, dass die Softskills wichtig für den Beruf und die Karriere sind. Oh, das hörte sich interessant an. Beruf, Karriere, Geld. Tom dachte nach. Wie sahen seine Softskills wohl aus? 

Kommunikative Kompetenz
Habe ich, dachte er. Das Verständis für Ziel und Wünsche erzeuge ich durch klare Vorgaben.

Selbstbewusstsein
Ok, wenn ich sage, was gemacht werden soll, bin ich meist auch davon überzeugt.

Einfühlungsvermögen
Ich kann mich gut in die andere Person versetzen. Schon Montags ist einer der ersten Gedanken: „Hoffentlich ist bald Wochenende“.

Teamfähigkeit
Was gemacht werden soll, kann ja auch im Team gemacht werden, oder? Es muss ja nicht gleich jeder alles allein schaffen.

Kritikfähigkeit
Hierüber musste Tom am meisten nachdenken. Nach einigen Minuten murmelte er leise vor sich hin: „Ich gebe zu, hier habe ich noch einige Schwächen.“

Gullydeckel auf der Fahrbahn

„Achtung, auf der A7 liegt eine Kühlschranktür auf der Fahrbahn“. Tom hörte diese Meldung im Radio. Gestern lag ein Gullydecke auf der Autobahn und einige Tage vorher ein Dutzend Spanngurte. Wie dieser Gullydecke dahin gekommen war, blieb ein Rätsel.